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MBRCH

MBRCH

2021

IU - Internationale Hochschule

#Animationsdesign

Das Wort „Umbruch“ soll metaphorisch gestalterisch als Animation umgesetzt werden. Dies könnte durch einen mathematischen Bruch geschehen. Durch das Platzieren der Versalien „UM“ als Zähler des mathematischen Bruchs und der Verwendung von „BRUCH“ als Nenner entsteht ein symmetrisches Motiv, das außerdem durch die verwendete Schriftart „Futura Regular“ unterstützt wird. Die Typografie basiert auf geometrischen Formmerkmalen und integriert sich deshalb bestens in das Gestaltungsbild. Da sich im Zähler sowie im Nenner des Bruchs jeweils ein „U“ befindet, dies der einzige Vokal ist und sich auch keine Konsonanten doppeln, bietet sich hier an, die Eigenschaften eines mathematischen Bruchs weiter mit aufzunehmen. Da Buchstaben in der Mathematik als Variablen funktionieren und da sich in dem vorliegenden Bruch keine Rechenzeichen finden lassen, ergeben die Versalien eine Multiplikation. Bei einer Multiplikation können Werte, die im Zähler sowie auch im Nenner vorhanden sind, gekürzt werden. Somit kann das „U“ herausgestrichen werden. Das mathematische Kürzen steht hierbei symbolisch für das Kürzen oder Reduzieren des Gestaltungsbildes. Durch das Entfernen der Vokale entsteht der Neologismus „MBRCH“, der sich weiterhin als „Umbruch“ identifizieren lässt. Vor allem durch die Aussprache der aneinandergereihten Konsonanten lässt sich schnell auf das ursprüngliche Wort schließen. Da das Kürzen konzeptionell funktioniert, muss nun auch der inhaltliche Zusammenhang überprüft werden. Dieser funktioniert ebenfalls, da die Stilrichtung Minimalismus genau diesen Vorgang gestalterisch umsetzt. Die Aussage wird hierbei auf das Wesentliche reduziert. Um den eben genannten Vorgang auch bildlich vor Augen zu führen, greifen wir auf die Animation zurück, die beim Scannen des Plakats die Augmented Reality - ebene erfüllen soll. Die Animation führt den Schritt des Kürzens durch und löst anschließend den Bruch auf. Aus dem alleinstehenden „M“ geht das Adjektiv „minimalistischer“ hervor und der Konsonantenbaustein „BRCH“ wird wieder um sein fehlendes „U“ erweitert. Somit ist das zuvor definierte Quote „minimalistischer Umbruch“ auf dem Plakat zu lesen. Dieses wird durch das allbekannte Sprichwort „weniger ist mehr“ ergänzt, welches wiederum den Charakter der Stilrichtung „Minimalismus“ impliziert. Dass die Animation flüssig wirkt, wird diese abschließend so abgebaut, um als Loop funktionieren zu können.

©NicoMediaDesign

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